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Motivation beim Gitarre lernen – so bleibst du dran

  • Autorenbild: Micha Hetmann
    Micha Hetmann
  • vor 2 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit
Gitarrenschüler übt motiviert auf einer Akustikgitarre im Wohnzimmer – Freude und Motivation beim Gitarre lernen

Gitarre lernen macht Spaß, aber manchmal schleichen sich Frust, Selbstzweifel oder fehlende Motivation ein. Viele Anfänger geben genau dann auf, wenn der erste Fortschritt sichtbar wird. Dabei gibt es einfache Strategien, die dir helfen, dranzubleiben, Spaß zu haben und kontinuierlich besser zu werden.


In diesem Artikel erfährst du:

  • wie du mit kleinen Anpassungen in deiner Übungsroutine deine Motivation langfristig hoch hältst

  • warum Motivationstiefs normal sind & wie du sie positiv nutzt

  • einfache Tipps & Tricks für den Alltag, um dran zu bleiben


Viel Spaß beim Lesen!


Warum Motivation beim Gitarre lernen so wichtig ist

Motivation ist der Treibstoff, der dich durchs tägliche Üben bringt.


Ohne Motivation:

  • verfallen Übepläne

  • Fortschritte stagnieren

  • Frust steigt


Und das kann dazu führen, dass du aufgibst, obwohl du eigentlich auf einem guten Weg bist.


Deshalb: Wer motiviert bleibt, entwickelt Fingerkraft, Timing und Muskelgedächtnis schneller und spielt länger mit Freude.


👉 Tipp: In meinem Gitarrenunterricht in Wien lernen meine Schüler das Gitarre spielen ausschließlich anhand ihrer Lieblingssongs – das ist der größte Motivationsboost überhaupt. Erfahre hier mehr über meinen Unterricht!


Persönlicher Gitarrenunterricht in Wien – Lehrer und Schülerin spielen gemeinsam einen Song
Gitarrenlehrer Micha Hetmann im Unterricht – Lieblingssongs sind der beste Motivationsboost.

Ziele setzen – kleine Schritte, große Wirkung


Kurzfristige Ziele

Diese halten dich im Alltag motiviert, wie z. B.:

  • Einen Song bis zum Refrain spielen

  • 10 Minuten täglich sauber Akkorde wechseln

  • Ein neues Riff lernen

  • Einen neuen Akkord lernen


Langfristige Ziele

Sie helfen dir, auf lange Sicht zu wissen, wohin die Reise gehen soll, wie z. B.:

  • Deine Lieblingssongs komplett spielen

  • Einen Auftritt absolvieren

  • Mit anderen Musikern jammen

  • Eigene Riffs komponieren


👉 Lesetipp: Wenn du realistisch abschätzen willst, wie lange es dauern kann, bis du deine Ziele an der Gitarre erreichst, ist vielleicht auch mein Artikel Wie lange dauert es, Gitarre spielen zu lernen? für dich hilfreich.


Übe mit Struktur – Plan statt Chaos


Gitarrenschüler übt konzentriert Akkorde auf einer Akustikgitarre mit Metronom und Tablet im Wohnzimmer

Viele Anfänger, aber auch fortgeschrittene Gitarristen, üben ohne Plan und verlieren mit der Zeit Lust & Übersicht.


Ein strukturierter Übeplan hilft dir, effizient und motiviert zu üben.

Deine Übe-Session kannst du dir z. B. nach folgendem Schema einteilen:


  • Warm-up: Fingerübungen oder Akkordwechsel (5–10 Minuten)

  • Hauptteil: Rhythmus, Riff oder Technik üben (15–20 Minuten)

  • Cool-down: Improvisation oder Lieblingssong spielen – ohne Anspruch auf Perfektion, bewusst nur zum Spaß (5–10 Minuten)


So bleibt jede Einheit spannend und motivierend.


👉 Lesetipp: In meinem Artikel Gitarre üben: Wie oft, wie lange & wie effektiv? findest du noch mehr Tipps, um deine Übungsroutine effizient zu gestalten.


Spaß und Erfolgserlebnisse einbauen

Motivation steigt, wenn du Erfolg siehst. Deshalb:


  • Spiele Songs, die du wirklich magst

  • Nutze simple Akkorde, um schnelle Erfolge zu erzielen

  • Nimm kleine Fortschritte auf Video auf – du wirst überrascht sein, wie viel du schon kannst

  • Investiere in einen guten Gitarrenlehrer, der dir Feedback gibt und dich immer von neuem motiviert

  • Belohnungen wirken ebenfalls: Ein guter Kaffee oder ein kleiner Snack während oder nach dem Üben können Wunder wirken


Abwechslung ins Üben bringen

Monotonie killt Motivation. Variiere deine Einheiten:


  • Akkordübungen vs. Solos

  • Fingerpicking vs. Strumming

  • Neue Genres ausprobieren: Rock, Pop, Blues, Funk

  • Nicht ewig am gleichen Song arbeiten


Dein Gehirn & deine Finger brauchen stetig Neues, um zu lernen und motiviert zu bleiben. Hole für ein paar Wochen aus einem Song alles raus, was du aktuell kannst – und lege ihn dann erst mal ad acta.


Abwechslung sorgt für Motivation, sichtbare Fortschritte & verhindert Langeweile.


Übungspartner und Community nutzen


Drei Erwachsene spielen gemeinsam Akustikgitarre bei einer entspannten Übe- oder Jam-Session im Wohnzimmer

Mit anderen zusammen zu üben steigert Motivation enorm:


  • Jam-Sessions mit Freunden

  • Online-Gruppen oder Challenges

  • Gitarrenunterricht mit Feedback


Ein sozialer Aspekt motiviert, dran zu bleiben – und du lernst schneller.


Kleine Tricks, um Durchhänger zu überwinden


  • Mini-Übungseinheiten: 10 Minuten täglich sind besser als gar nicht

  • Musik hören: Inspiration durch Lieblingssongs

  • Fortschritte dokumentieren: Fotos, Videos, Übetagebuch

  • Belohnungen setzen: Nach 7 Tagen Üben z. B. Song auf Video aufnehmen


Und wenn das alles nichts bringt und sich dein Motivationstief hartnäckig hält:


Erinnere dich daran, warum du überhaupt mit dem Gitarre spielen angefangen hast. Vielleicht war es:


  • die Begeisterung für eine bestimmte Band oder Musikrichtung

  • du wolltest immer schon Musik machen, hast dich aber nie getraut

  • du träumst davon, selbst irgendwann auf der Bühne zu stehen


Was auch immer es bei dir ist: Das ist der ultimative Grund, warum du auf jeden Fall weitermachen solltest.


Motivationstiefs sind normal & nützlich


Frau sitzt entspannt auf einem Sofa und macht eine Pause vom Üben, eine E-Gitarre lehnt daneben
Pausen sind kein Rückschritt – dein Gehirn verarbeitet dabei das Gelernte im Hintergrund.

Selbst die motiviertesten Gitarristen erleben Phasen, in denen sie weniger Lust aufs Üben haben. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Motivation ist keine konstante Größe, sondern schwankt immer wieder.


Warum Motivationstiefs auftreten

  • Mentale & körperliche Ermüdung nach intensiven Übephasen

  • Kleine Rückschläge beim Üben, die dich frustrieren

  • Vergleich mit anderen oder zu hohe Erwartungen an dich selbst


👉 Lesetipp: Zu hohe Erwartungen sind der Anfängerfehler schlechthin. Lies unbedingt meinen Artikel Die 10 größten Anfängerfehler beim Gitarre lernen (und wie du sie vermeidest)


Wie du Motivationstiefs positiv nutzen kannst


  • Kurze bewusste Pausen: 2–3 Tage Abstand vom Instrument helfen, das Gelernte im Gehirn zu verankern

  • Feinmotorik arbeitet im Hintergrund: Während du Pause machst, integriert dein Gehirn die Bewegungen und Muskelkoordination

  • Reflexion & kleine Erfolge feiern: Nutze Tiefs, um deine Fortschritte zu betrachten


Nach solchen Pausen funktionieren viele Griffe oder Riffs plötzlich viel leichter – Dinge, die vorher nicht klappen wollten, setzen sich fast von selbst zusammen.


Bewusste Pausen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Werkzeug, um Muskelgedächtnis, Technik und Feinmotorik nachhaltig zu festigen.


Fazit – Motivation ist trainierbar

Gitarre lernen macht nur Spaß, wenn du motiviert bleibst.


Setze klare Ziele, übe strukturiert, gönn dir Erfolgserlebnisse und bring Abwechslung in deine Praxis. Motivation ist keine Frage von Talent, sondern von sinnvoller Übungsroutine, Spaß und kleinen Erfolgen.


Willst du deine Motivation dauerhaft hochhalten und endlich regelmäßig Gitarre spielen?


Porträt von Micha Hetmann, Gitarrenlehrer in Wien und Autor des Artikels

In meinem Gitarrenunterricht in Wien zeige ich dir, wie du eine sinnvolle, motivierende Übungsroutine entwickelst und deine Lieblingssongs sicher spielst.


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