Warum YouTube dich beim Gitarre lernen ausbremst
- Micha Hetmann

- vor 2 Tagen
- 4 Min. Lesezeit

Du möchtest Gitarre lernen und fragst dich:
Reicht YouTube aus – oder brauche ich Gitarrenunterricht?
Noch nie war es so einfach, Gitarre zu lernen wie heute. Tausende Tutorials, kostenlose Inhalte und unendlich viele Songs stehen einem jederzeit zur Verfügung.
Und trotzdem bleiben viele hängen, machen keine Fortschritte oder geben frustriert auf.
Warum ist das so?
In diesem Artikel erfährst du:
ob du mit YouTube wirklich sinnvoll Gitarre lernen kannst
wo die größten Probleme beim Selbstlernen liegen
und wann & warum Gitarrenunterricht den entscheidenden Unterschied macht
Gitarre lernen mit YouTube – die Vorteile
Warum so viele damit starten
Gitarre lernen mit YouTube hat seine Benefits:
kostenloser Zugang zu unendlich vielen Tutorials
riesige Auswahl an Songs und Übungen
lernen im eigenen Tempo
jederzeit verfügbar
Gerade am Anfang kann YouTube hilfreich sein, um:
erste Akkorde zu lernen
ein Gefühl für das Instrument zu bekommen
Motivation aufzubauen
Für den Einstieg ist YouTube also absolut okay.
Tipp: wenn du gerade erst mit dem Gitarre spielen anfängst, lies auch meinen Artikel Gitarre üben: Wie oft, wie lange & wie effektiv?. Hier findest du wertvolle Tipps, wie du deine Übezeit effizient nutzt.
Das Problem mit YouTube (das viele zu spät merken)

Das entscheidende Problem beim Gitarre lernen mit YouTube:
Es ist nicht auf dich abgestimmt.
Typische Folgen:
du springst von Video zu Video
Du lernst ohne klare Struktur
du übst Dinge, die gerade nicht sinnvoll sind
du entwickelst falsche technische Gewohnheiten
Du weißt nicht, wie du sauber & effizient übst
Und das größte Problem:
Niemand sagt dir, ob und was du falsch machst.
Warum viele mit YouTube nicht besser werden
Wenn du das Gefühl hast, nicht besser zu werden, liegt das oft genau daran.
1. Kein Feedback
falsche Technik bleibt unbemerkt
Timing-Fehler schleichen sich ein
Akkorde klingen unsauber & und du weißt nicht warum
2. Zu viel Input, zu wenig Umsetzung
5 Videos schauen
10 Dinge ausprobieren
nichts wirklich vertiefen
Ergebnis: Du lernst alles ein bisschen, aber nichts richtig.
Und um irgendwann gut Gitarre spielen zu können, ist vertiefte Anwendung des Gelernten unerlässlich.
3. Keine klare Lernstruktur
Du weißt oft nicht:
was du als Nächstes üben sollst
was wirklich wichtig ist
was dich voranbringt
4. Falsches Schwierigkeitslevel
Songs sind zu schwer → Frust
Songs sind zu leicht → Langeweile
Beides bremst deinen Fortschritt.
Gitarrenunterricht – der große Unterschied
Guter Gitarrenunterricht löst genau diese Probleme.
Du bekommst im Unterricht:
klare Struktur → du weißt genau, was du üben sollst
individuelles Feedback → Fehler werden sofort korrigiert & Technik von Anfang an richtig gelernt
passende Songs → genau auf dein Level abgestimmt
schnellere Fortschritte → weil du gezielt arbeitest
Kurz gesagt: Du verschwendest keine Zeit mehr.
Gitarre lernen ist feinmotorisch und technisch anspruchsvoll. Wenn du also rasche, nachhaltige Fortschritte beim Gitarre lernen möchtest, ist direktes Feedback vom Profi die effizienteste Lernmethode.
Tipp: in meinem Gitarrenunterricht in Wien gibt es keine Frontalvorträge oder trockene Lehrbuch Übungen. Meine Schüler lernen von Anfang an Technik & Rhythmus anhand ihrer Lieblingssongs. Das macht Spaß und motiviert!
Warum Feedback der Gamechanger ist

Der größte Unterschied zwischen YouTube und Unterricht ist:
Jemand sieht und hört dich spielen.
Ein erfahrener Lehrer erkennt sofort:
warum deine Akkorde nicht sauber klingen
wo dein Rhythmus wackelt
welche Bewegung dich ausbremst
Und genau das bringt dich weiter.
Lesetipp: In meinem Artikel Warum werde ich auf der Gitarre nicht besser? findest du eine Liste von Ursachen, warum bei vielen der Lernfortschritt beim Gitarre üben oft auf der Strecke bleibt und wie du das von Anfang an vermeiden kannst. Schau mal rein!
Heißt das, YouTube ist schlecht?
Nein. Es gibt auf YouTube zwar viele unseriöse, schlicht falsche Tutorials, aber manchmal auch einige gute Inhalte.
Trotzdem ist YouTube eher ein Ergänzungstool, aber kein Ersatz für individuellen Gitarrenunterricht.
Du kannst es nutzen für:
Inspiration
neue Songs
zusätzliche Übungen
Aber: Ohne Struktur und Feedback stößt du früher oder später an Grenzen.
Wann reicht YouTube – und wann nicht mehr?
YouTube reicht, wenn:
du ganz am Anfang stehst (selbst hier ist Vorsicht geboten: Fehler, die man sich ganz am Anfang unbewusst eintrainiert, muss man später wieder mühsam ausbügeln)
du einfach ausprobieren willst
du Dir noch nicht sicher bist, ob Gitarre wirklich was für dich ist
Unterricht wird sinnvoll, wenn:
du nicht besser wirst
du unsauber spielst
du dich verzettelst
du schneller Fortschritte willst
Genau hier entscheidet sich, ob du hängen bleibst, oder weiterkommst.
Fazit: Was bringt dich wirklich weiter?
Wenn du dich fragst:
„YouTube oder Gitarrenunterricht?“
Dann ist die ehrliche Antwort:
YouTube kann dich ins Spiel bringen, vorausgesetzt du übst mit qualitativen Tutorials & du hast sehr viel Selbstdisziplin & Selbstreflexion
Individueller Unterricht bringt dich wirklich weiter
Wenn du ernsthaft besser werden willst, brauchst du:
klare Struktur
Passende Songs
saubere Technik
gezieltes Feedback
Und genau das bekommst du nur im Unterricht.

Wenn du nicht länger planlos üben möchtest und endlich echte Fortschritte auf der Gitarre machen willst, buche dir jetzt deine unverbindliche Probestunde in meinem Gitarrenunterricht in Wien.
Ich zeige dir genau, wo du stehst, und wie du gezielt besser wirst.
Micha Hetmann


