top of page

Warum werde ich auf der Gitarre nicht besser?

  • Autorenbild: Micha Hetmann
    Micha Hetmann
  • 14. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit
Person spielt Gitarre und wirkt frustriert – warum werde ich auf der Gitarre nicht besser, häufige Gründe und Lösungen

Du übst regelmäßig Gitarre, aber hast das Gefühl, einfach nicht besser zu werden? Akkorde fühlen sich gleich schwer an, Songs klingen nicht flüssiger und irgendwie trittst du auf der Stelle?


Damit bist du nicht allein. Viele Gitarristen erleben genau diese Phase. Die gute Nachricht: In fast allen Fällen gibt es klare Gründe und Lösungen dafür.


In diesem Artikel erfährst du:

  • warum du beim Gitarre lernen stagnierst

  • welche Fehler dich unbewusst ausbremsen

  • und wie du endlich wieder Fortschritte machst


Stagnation ist normal (aber nicht dauerhaft)

Es ist völlig normal, dass du Phasen ohne Fortschritt hast. Gitarre lernen verläuft nicht linear. 


Es gibt:

  • schnelle Fortschritte am Anfang

  • dann Phasen, in denen scheinbar nichts passiert


Das bedeutet aber nicht, dass du stehen geblieben bist. Oft arbeiten Koordination und Muskelgedächtnis im Hintergrund weiter. 


Erst wenn diese Phase zu lange dauert, lohnt es sich, genauer hinzusehen: 


Frau übt Gitarre planlos und wirkt frustriert – typischer Fehler beim Gitarre lernen ohne Fortschritt

Du übst, aber nicht effektiv

Der häufigste Grund für fehlenden Fortschritt ist nicht zu wenig Übung, sondern die falsche Art zu üben.


Typische Probleme:

  • du spielst immer nur das, was du schon kannst

  • du wiederholst Fehler immer wieder

  • du spielst Songs einfach „durch“, ohne gezielt zu üben


Das fühlt sich vielleicht nach Üben an, bringt dich aber kaum weiter.


Versuche stattdessen:

  • gezielt an Schwächen arbeiten

  • schwierige Stellen isolieren

  • bewusst langsam üben


Du spielst zu schnell

Ein Klassiker beim Gitarre lernen:

Du versuchst, Songs direkt im Originaltempo zu spielen.


Das führt zu:

  • unsauberen Akkorde

  • Timing-Problemen

  • verkrampftem Spiel


Und genau diese Fehler trainierst du dann immer wieder.


Lösung:

  • spiele bewusst langsam

  • steigere das Tempo erst, wenn es sauber sitzt


Merke: Langsam üben ist der schnellste Weg zu Fortschritt.


Hände spielen Gitarre zu schnell und unsauber neben einem Metronom – typischer Fehler beim Gitarre lernen
Erst sauber, dann schneller: Das Metronom hilft dir, Kontrolle aufzubauen.

Deine Technik bremst dich aus

Viele kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie nicht weiterkommen, obwohl sie viel üben.


Oft liegt das an kleinen technischen Fehlern:

  • zu viel Druck in der Greifhand

  • schlechte Fingerposition

  • ineffiziente Bewegungen

  • verkrampfte Haltung


Das kostet dich:

  • Geschwindigkeit

  • Präzision

  • Kontrolle


Tipp: In meinem Gitarrenunterricht in Wien übe ich mit meinen Schülern Technik & Rhythmik ausschließlich anhand echter, originalgetreu transkribierter Songs. Das macht Spaß und fördert die Motivation! Erfahre hier mehr über meinen Unterricht.


Du hast keine klare Struktur


Ohne Plan passiert oft Folgendes:

  • heute ein Song

  • morgen ein YouTube-Video

  • übermorgen etwas ganz anderes


Wenn du ohne Struktur übst, lernst alles ein bisschen, aber nichts richtig.


Besser:

  • klare Übungsroutine

  • feste Schwerpunkte (z. B. Akkorde, Rhythmus, Technik)

  • Wiederholung statt Chaos


Du bekommst kein Feedback

Professionelles Feedback macht einen riesigen Unterschied zwischen Stillstand und Fortschritt.


Wenn du alleine lernst:

  • merkst du Fehler oft nicht, 

  • gewöhnst dir falsche Bewegungen an und

  • weißt du nicht, was du verbessern sollst und wie. 


Ein erfahrener Blick von außen erkennt oft in sehr kurzer Zeit, was dich blockiert. Wenn du auf der Gitarre langfristig weiter kommen willst, lohnt sich also die Investition in einen guten Gitarrenlehrer. 


Tipp: Wenn du dir unsicher bist, woran du einen guten Gitarrenlehrer erkennst, schau dir meinen Artikel „Was kostet Gitarrenunterricht in Wien“ an. Hier findest du neben einem Kostenüberblick auch nützliche Tipps, wie du den richtigen Gitarrenlehrer für dich findest. 


Du übst zu unregelmäßig

Auch das ist ein häufiger Grund:

  • lange Pausen

  • unregelmäßiges Üben

  • keine Routine

Merke: Beim Gitarre spielen ist Regelmäßigkeit statt Dauer entscheidend! 


Beispiel:

  • 10 Minuten täglich → sehr effektiv

  • 1 Stunde einmal pro Woche → deutlich weniger effektiv


Vergleich: tägliches Gitarre üben (10 Minuten) ist effektiver als unregelmäßiges Üben einmal pro Woche

Du verlässt deine Komfortzone nicht

Viele bleiben bei dem, was sich gut anfühlt:

  • gleiche Akkorde

  • gleiche Songs

  • gleiche Übungen


Das Problem: Wachstum passiert nur außerhalb deiner Komfortzone.


Lösung:

  • bewusst neue Herausforderungen suchen

  • schwierige Akkordwechsel üben

  • neue Rhythmen und Genres ausprobieren


Du erwartest zu schnelle Fortschritte

Ein oft unterschätzter Punkt:

Viele glauben, sie müssten nach wenigen Wochen „gut“ sein.


Die Realität:

  • Gitarre ist ein langer Lernprozess, der viel Feinmotorik & Technik erfordert 

  • Fortschritt passiert in kleinen Schritten

  • manche Dinge brauchen einfach Zeit


Wenn du zu viel erwartest, verlierst du Motivation und übersiehst tatsächliche Fortschritte.


Dein Fokus liegt auf falschen Dingen

Manche konzentrieren sich zu sehr auf:

  • schwierige Songs

  • schnelle Solos

  • komplizierte Techniken


Dabei fehlen oft die Grundlagen:

  • saubere Akkorde

  • gutes Timing

  • Rhythmusgefühl


Merke: Ohne diese Basis wird alles andere schwierig.


So kommst du wieder voran

Hier sind die wichtigsten Hebel, um aus der Stagnation rauszukommen:


1. Übe langsamer und bewusster

Qualität vor Geschwindigkeit.


2. Arbeite gezielt an Schwächen

Nicht nur spielen, sondern schwierige Stellen wirklich üben.


3. Baue eine feste Routine auf

Kurze, regelmäßige Übe-Einheiten, die du in deinen Alltag integrierst, bringen den meisten Fortschritt beim Gitarre üben. 


4. Hole dir Feedback

Investiere in einen guten Gitarrenlehrer. Das spart dir Monate oder sogar Jahre an Frust und du erreichst dein Ziel schneller. 


5. Bleib geduldig

Fortschritt ist oft unsichtbar, bis er plötzlich da ist. Bleib dran und lass dich nicht entmutigen, wenn es mal nicht so gut läuft. 


Tipp: Lies hierzu auch meinen Artikel Motivation beim Gitarre lernen – so bleibst du dran.


Fazit: Fortschritt ist kein Zufall

Wenn du dich fragst: „Warum werde ich auf der Gitarre nicht besser?“, liegt die Antwort ziemlich sicher nicht an fehlendem Talent.


In den meisten Fällen sind es:

  • kleine technische Fehler

  • fehlende Struktur

  • ineffektive Übemethoden


Sobald du gezielter übst, deine Technik verbesserst und mit System arbeitest, wirst du schnell merken, dass es wieder vorangeht.


Gitarrenlehrer Micha Hetmann vor seinem Studio in 1030 Wien

Wenn du das Gefühl hast, festzustecken und endlich echte Fortschritte machen möchtest, buche dir gerne eine unverbindliche Probestunde in meinem Gitarrenunterricht in Wien.


Ich zeige dir genau, was dich aktuell blockiert, und wie du gezielt besser wirst.


Micha Hetmann

bottom of page