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Die 7 häufigsten Fehler beim E-Gitarre lernen

  • Autorenbild: Micha Hetmann
    Micha Hetmann
  • 14. Juli
  • 3 Min. Lesezeit
E-Gitarre als Titelbild zum Artikel über die 7 häufigsten Fehler beim E-Gitarre lernen.

Du möchtest E-Gitarre lernen und endlich die Songs deiner Lieblingsbands spielen? Dann bist du nicht allein. Viele Anfänger starten hochmotiviert, machen aber dieselben typischen Fehler, die ihren Fortschritt unnötig bremsen.


Was viele nicht wissen: Diese typischen Fehler beim E-Gitarre lernen haben nichts mit mangelndem Talent zu tun, denn sie lassen sich durch aufmerksames Üben und Feedback vom Profi leicht verhindern.


In diesem Artikel erfährst du:


  • die häufigsten Fehler beim E-Gitarre lernen,

  • warum sie deinen Fortschritt ausbremsen,

  • und wie du sie von Anfang an vermeidest.


Viel Spaß beim Lesen!


1. Zu viel Gain verwenden


Gitarrenverstärker mit Gain-Regler für einen ausgewogenen E-Gitarren-Sound.
Der Gain-Regler ist hier fast voll aufgedreht – für viele Anfänger ist das jedoch eher ein Nachteil als ein Vorteil.

Einer der häufigsten Anfängerfehler auf der E-Gitarre ist, dass der Gain-Regler sofort auf Anschlag gedreht wird.


Das klingt zunächst spektakulär, führt aber oft zu:


  • matschigem Sound,

  • unsauberen Akkorden,

  • schlechter Definition,

  • unkontrollierten Nebengeräuschen.


Merke: Mehr Verzerrung bedeutet nicht automatisch besseren Sound.


Gerade Anfänger profitieren meist von etwas weniger Verzerrung. So hörst du Fehler besser und entwickelst eine sauberere Technik.


2. Zu schnell spielen wollen

Viele E-Gitarristen wollen Solos, Riffs oder Songs sofort im Originaltempo spielen. Das Problem dabei ist, dass du dir auf diese Weise Fehler einübst.


Besser ist:


  • langsam üben,

  • Bewegungen sauber ausführen,

  • Tempo schrittweise steigern.


Merke: Geschwindigkeit kommt beim E-Gitarre spielen erst später!


3. Riffs ohne Palm Muting spielen


Nahaufnahme der Schlaghand beim Palm Muting auf einer E-Gitarre zum gezielten Abdämpfen der Saiten.

Palm Muting gehört zu den wichtigsten Techniken auf der E-Gitarre. Ohne Palm Muting klingen viele Riffs:


  • kraftlos,

  • undefiniert,

  • wenig druckvoll.


Schon leichte Dämpfung mit der Schlaghand kann einen enormen Unterschied machen.


4. Den Verstärker falsch einstellen

Viele Anfänger wissen nicht, wie stark der Verstärker den Sound beeinflusst.


Wenn du trotz guter Gitarre und sauberer Grundtechnik nicht gut klingst, liegt es meist an:


  • zu viel Bass,

  • zu viel Gain,

  • Mitten komplett heraus gedreht,

  • alles auf Maximum gestellt.


Merke: Ein ausgewogen eingestellter Verstärker klingt immer besser als extreme Einstellungen.


Tipp: In meinem Artikel „Gitarrenverstärker richtig einstellen“ findest du viele Tipps, die für viele Aha-Erlebnisse in deinem Übealltag sorgen werden. Schau mal rein!


5. Nur Riffs lernen, aber keine Songs

Viele Gitarristen sammeln auf Youtube zahlreiche Intro-Riffs, Solofragmente oder einzelne Übungen, ohne jemals einen kompletten Song durchgespielt zu haben.


Das führt dazu, dass man:

  • keine Ausdauer entwickelt,

  • keine Songstrukturen versteht,

  • musikalisch stagniert.


Merke: Versuche regelmäßig komplette Songs zu lernen. Das stärkt deine musikalischen Fähigkeiten insgesamt.


Tipp: In meinem E-Gitarrenunterricht in Wien arbeite ich mit meinen Schülern ihre Lieblingssongs komplett von Anfang bis zum Ende durch – mit selbst erstellten, originalgetreuen Transkriptionen als Übematerial für zuhause. Das macht Spaß, motiviert und ist der beste Garant für Fortschritte auf der E-Gitarre.


6. Zu viel Equipment kaufen


E-Gitarren-Equipment mit Verstärker, Effektpedalen und E-Gitarre als Symbol dafür, dass Üben wichtiger ist als immer neues Equipment.
Hochwertiges Equipment macht Spaß – entscheidend für deinen Fortschritt sind jedoch saubere Technik, gutes Timing und regelmäßiges Üben.

Viele Anfänger glauben, dass sie mit möglichst viel und möglichst teurem Equipment automatisch besser klingen. Natürlich macht gutes Equipment Spaß, aber es ersetzt kein regelmäßiges, gezieltes Üben an der E-Gitarre:


  • Ein neuer Verstärker ersetzt kein Timing,

  • neue Tonabnehmer machen deine Technik nicht besser,

  • neue Effektpedale sind kein Ersatz für strukturierte Übeeinheiten.


Merke: Der größte Klangfaktor sitzt immer noch in deinen Fingern & deinem Rhythmusgefühl.


Tipp: In meinem E-Gitarrenunterricht in Wien stelle ich meinen Schülern für ihre Gitarrenstunden hochwertiges Profi-Equipment zur Verfügung. Gleichzeitig üben wir in jeder Stunde die richtigen Einstellungen für den perfekten Sound des jeweiligen Songs.


7. Saiten nicht richtig abdämpfen

Ein Fehler, den fast alle Anfänger auf der E-Gitarre machen: Sie konzentrieren sich nur darauf, die richtigen Töne zu spielen, vergessen aber die Töne, die nicht erklingen sollen. Sauberes Abdämpfen ist beim E-Gitarre spielen extrem wichtig!


Durch Verstärkung und Verzerrung schwingen Saiten oft ungewollt mit und erzeugen störende Nebengeräusche. Heraus kommen dabei:


  • nachklingende Saiten,

  • ungewollte Resonanzen,

  • unsaubere Akkorde,

  • matschige Riffs,

  • unkontrollierter Sound.


Viele Anfänger wundern sich, warum professionelle Gitarristen so sauber klingen. Der Grund ist nicht nur, dass sie die richtigen Töne sauber greifen, sondern auch, dass sie die falschen Töne gezielt abdämpfen.


Merke: Gezieltes Muting (Abdämpfen) ist die Geheimwaffe guter E-Gitarristen. Je stärker die Verzerrung, desto wichtiger wird das Abdämpfen.


Wie funktioniert Muting auf der E-Gitarre?

Nicht benötigte Saiten werden gezielt mit:


  • der Greifhand,

  • der Schlaghand,

  • oder einer Kombination aus beiden Händen


gedämpft.


Das gilt für praktisch alle Spieltechniken!


Fazit: Die meisten Fehler beim E-Gitarre spielen sind leicht vermeidbar

Beim E-Gitarre lernen scheitern die wenigsten an mangelndem Talent. Viel häufiger bremsen sie sich selbst durch:


  • schlecht eingestellte Verstärker & falsche Erwartungen an Equipment,

  • fehlende oder unsaubere Grundtechnik,

  • schlechtes Abdämpfen der Saiten,

  • unvollständiges Übematerial.


Wenn du regelmäßig übst, auf saubere Technik achtest und Songs spielst, die zu deinem aktuellen Niveau passen, wirst du kontinuierlich Fortschritte machen.


Du möchtest E-Gitarre richtig lernen?

Portraitfoto von Micha Hetmann, Gitarrenlehrer für E-Gitarre in Wien

In meinem E-Gitarrenunterricht in Wien zeige ich dir, wie du typische Anfängerfehler vermeidest und von Anfang an einen guten Sound, saubere Technik und echtes Rhythmusgefühl entwickelst.


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Micha Hetmann

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